FB Baukonzept Logo
Baugrube eines Neubaus in Leverkusen, Mehrspartenhauseinführung wird in die Bodenplatte eingesetzt, daneben liegen Versorgungsrohre und Stromkabel bereit

Mehrspartenhauseinführung Hausanschluss 2026 in Leverkusen — Kosten, DIN 18322 & Pflichten im Neubau

FB Baukonzept GmbH · · 10 Min. Lesezeit · (Aktualisiert: 19. Juni 2026)
Mehrspartenhauseinführung Hausanschluss Strom Wasser Gas Glasfaser DIN 18322 DVGW VP 601 Kosten 2026 Leverkusen NRW Neubau Glasfaser-Pflicht

Mehrspartenhauseinführung Hausanschluss 2026 in Leverkusen — Kosten, DIN 18322 & Pflichten im Neubau

Eine Mehrspartenhauseinführung kostet 2026 in Leverkusen zwischen 1.800 und 4.500 € inkl. Einbau — und bündelt die Hausanschlüsse für Strom, Trinkwasser, Gas und Telekommunikation (Glasfaser) in einer einzigen, geprüften Gebäudedurchdringung. Wer in NRW 2026 neu baut, kommt an dieser Bauweise praktisch nicht mehr vorbei: Die seit 2024 greifende Glasfaser-Pflicht im Neubau (Umsetzung des Gigabit Infrastructure Act der EU) verlangt eine gebäudeinterne passive Infrastruktur bis in die Wohneinheit, und die DIN 18322 (VOB/C — Verlegung von Rohrleitungen und Kabeln in Gebäuden) schreibt für Versorgungs­leitungen eine geprüfte, gas- und wasserdichte Hauseinführung vor. Wer die Mehrspartenhauseinführung schon in der Bodenplatte einplant, spart gegenüber der nachträglichen Einzel­einführung 25–40 % Baukosten — und vermeidet die häufigsten Bauschäden an der Kellerwand.

In diesem Ratgeber zeigen wir, was eine Mehrspartenhauseinführung 2026 in Leverkusen konkret kostet, welche DIN- und DVGW-Vorgaben gelten, wie die Schnittstellen zu den vier Versorgern (NetCologne / Telekom / E.ON Highspeed / Westconnect für Telekommunikation, EVL / TBL für Strom und Trinkwasser, EVL Gas für Erdgas) in der Praxis aussehen, und wie FB Baukonzept die Mehrsparteneinführung in den Rohbau integriert.

Was ist eine Mehrspartenhauseinführung?

Definition: Eine Mehrspartenhauseinführung (MSH) ist eine geprüfte Bauwerksdurchdringung, die alle Versorgungsleitungen eines Gebäudes — Strom, Trinkwasser, Gas und Telekommunikation — in einem Bauteil bündelt. Sie wird entweder in die Bodenplatte (bei nicht unterkellerten Gebäuden) oder in die Kellerwand (bei unterkellerten Gebäuden) eingebaut und nach DIN 18533 (Abdichtung erdberührter Bauteile) sowie DVGW VP 601 (Gas- und Wasserdichtigkeit) zertifiziert.

Eine einzelne MSH ersetzt damit die früher übliche Praxis, pro Gewerk eine eigene Bohrung oder ein eigenes Futterrohr durch die Kellerwand zu setzen. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Nur eine Durchdringung der Bodenplatte / Kellerwand — weniger Schwachstellen für Feuchtigkeit und Radon.
  • Geprüfte Gas- und Wasserdichtigkeit nach DVGW VP 601 (für Gas zwingend vorgeschrieben).
  • Spart 25–40 % Baukosten gegenüber vier separaten Einzelführungen.
  • Kurze Montagezeit — der Einbau erfolgt in der Regel innerhalb von 1–2 Stunden direkt beim Schalen der Bodenplatte.
  • Zukunftssicher — Erweiterungen (z. B. zusätzliche Glasfaser-Leitungen, Ladeinfrastruktur für E-Mobilität) lassen sich über Leerrohre nachrüsten.

In Leverkusen setzen die EVL (Energieversorgung Leverkusen), die TBL (Technische Betriebe Leverkusen) und die Telekommunikations­anbieter die MSH als Standard voraus — wer eine Einzelführung beantragt, muss die Mehrkosten in der Regel selbst tragen und kann mit Verzögerungen im Netzbetreiber-Verfahren rechnen.

Wann ist die Mehrspartenhauseinführung in NRW 2026 Pflicht?

Drei Regelwerke machen die MSH in Leverkusen 2026 praktisch zum Standard:

RegelwerkStatusWas es fordert
DIN 18322 (VOB/C) — Verlegung von Rohrleitungenallgemein anerkannte Regel der TechnikHauseinführungen müssen DVGW VP 601 entsprechen und gegen Gas- und Wasserdruck­differenz bis 1 bar dicht sein
DVGW VP 601 (Verfahrensprüfung)Pflicht für GaseinführungenZertifizierte Systeme (z. B. Doyma Quadro-Secura, Hauff Technik HSE, DOYMA Curaflam)
Glasfaser-Pflicht NRW (Gigabit Infrastructure Act, umgesetzt seit 2024)landesrechtliche Pflicht für NeubautenVerlegung von Leerrohren und gebäudeinterner Glasfaser-Infrastruktur bis in die Wohnung
GEG 2024 + DIN 1946-6Pflicht bei lufdichter HülleLüftungs­konzept mit Mindestluftwechsel — berührt die Hauseinführungen nicht direkt, bestimmt aber die Lüftungsrohr-Planung

Konsequenz für Bauherren in Leverkusen: Wer 2026 einen Bauantrag stellt, sollte die MSH bereits in der Ausführungsplanung des Architekten oder Tragwerkplaners berücksichtigen — sie bestimmt, wo die Bodenplatte Aussparungen bekommt und wie die Sparten­trassen im Haus verteilt werden. FB Baukonzept koordiniert die Schnittstellen zu EVL, TBL und NetCologne / Telekom im Rahmen der Glasfaser-Leistung und der Tiefbau-Arbeiten aus einer Hand.

Aufbau einer Mehrspartenhauseinführung

Eine typische MSH für ein Einfamilienhaus in Leverkusen besteht aus folgenden Komponenten:

KomponenteFunktionBeispiel­fabrikate
Hauseinführungs­körperGrundbauteil, gas- und wasserdicht, mit Sparten­kanälenDoyma Quadro-Secura, Hauff HSE, DOYMA Curaflam, Schuck
Spartendichtungen (Strom, Wasser, Gas, Telekommunikation)Einzelne Dichtelemente pro Medium, austauschbarDoyma, Hauff, Schuck, RMA
Gas-Hauseinführung mit DVGW-ZulassungGasdicht, druckprüfbar bis 1 bar, mit Sicherheits­absperrungSchuck, RMA, KMR
Trinkwasser-Hauseinführungmit DVGW-W 270-Zertifizierung (Hygiene)Schuck, RMA, Hawle
Strom-Hauseinführungmehrfach belegbar (1× Hauptanschluss, 2–4× Reserve)Doyma, Hauff, Langmatz
Glasfaser-/Telekom-Hauseinführungmit Biegeradius­begrenzung ≥ 30 mm, gas- und wasserdichtDoyma, Hauff, Langmatz
Dichtflansch auf Wandaußen­seitegegen drückendes Wasser nach DIN 18533 W2.1-EDoyma, Hauff, Gutjahr
Montageset (Befestigungs­material, Manschetten)zur Verbindung mit Bodenplatte / Kellerwandvom Hersteller

Wichtig: Die Hauseinführungen für Gas und Trinkwasser müssen DVGW-zertifiziert sein, sonst nehmen die EVL / TBL sie nicht ab. Strom und Telekommunikation sind nach VDE-AR-N 4223 / ZTV-TKNetz 30 ebenfalls normiert, aber die Liste der zugelassenen Fabrikate ist hier länger.

Kosten 2026: Was kostet eine Mehrspartenhauseinführung in Leverkusen?

Die folgenden Richtwerte basieren auf aktuellen Angeboten von EVL, TBL, NetCologne und der einschlägigen Tiefbau-Fachbetriebe im Raum Leverkusen, Köln und Rhein-Wupper. Sie enthalten Material, Einbau und Abdichtung gemäß DIN 18533 W2.1-E (drückendes Wasser) — nicht enthalten sind die Verlege­strecken auf dem Grundstück, die separat über die Netzbetreiber­kosten abgerechnet werden.

LeistungKosten 2026 (netto)Anmerkung
MSH-Set für Einfamilienhaus (4 Sparten, Standard)750 – 1.400 €Komplettset Doyma Quadro-Secura oder Hauff HSE
MSH-Set für Mehrfamilienhaus (8–12 Sparten, 2 Zählerplätze)1.600 – 3.200 €Erweiterte Ausführung, mehrere Hauseinführungs­körper
Einbau in Bodenplatte (Neubau, Standardgröße)350 – 700 €beim Schalen der Bodenplatte, 1–2 h Aufwand
Einbau in Kellerwand (Bestand, Kernbohrung)800 – 1.500 €je nach Wandstärke und Betongüte
Dichtheits- und Druckprüfung (Gas, Wasser)250 – 450 €Pflicht nach DVGW VP 601
Zusätzliche Glasfaser-Leerrohr­einführung (3. Sparte)180 – 320 €empfohlen für Smart-Home-Vorbereitung
Zusätzliche Strom-Reserve (E-Mobilität, Wärmepumpe)220 – 380 €pro Reserve-Sparte
Koordination EVL / TBL / NetCologne (Anschluss­anträge)250 – 600 €optional als Pauschale, spart 1–2 Wochen Bauzeit

Rechenbeispiel EFH-Neubau in Leverkusen-Schlebusch: Bodenplatte 11 × 10 m, nicht unterkellert, vier Sparten (Strom, Wasser, Gas, Glasfaser), Standard-Grundstück, Hersteller Doyma Quadro-Secura Nova W2.1.

PositionBeschreibungSumme (netto)
MSH-Set (4 Sparten)Quadro-Secura Nova inkl. Spartendichtungen1.180 €
Einbau in BodenplatteSchalung, Verguss, 90 min Aufwand480 €
Dichtheits- und DruckprüfungDVGW VP 601, Protokoll320 €
Glasfaser-Reserve (Smart-Home)zusätzliche 3. Dichtung, Leerrohr240 €
Strom-Reserve (Wallbox-Vorbereitung)zusätzliche 4. Dichtung NYY-J 5×10 mm²280 €
Summe MSH EFH2.500 €
Verlegestrecke auf Grundstück (8 lfm)Trenching, 50 €/lfm400 € (separat über Netzbetreiber)
Gesamtkosten Hauseinführung inkl. Tiefbau2.900 €

Vergleich: Einzeleinführungen (alte Methode) Vier separate Bohrungen kosten 2026 in Leverkusen typischerweise 3.800 – 5.500 € inkl. Kernbohrungen (4× à 250 – 450 €), Einzeldichtungen (4× à 280 – 480 €) und zusätzliche Erdarbeiten — die MSH spart also 1.300 – 2.000 € und reduziert die Zahl der Schwachstellen um 75 %.

Glasfaser-Pflicht NRW 2026 — was Bauherren wissen müssen

Seit der Umsetzung des Gigabit Infrastructure Act (GIA) der EU im Jahr 2024 müssen Neubauten in NRW mit einer gebäudeinternen passiven Telekommunikations­infrastruktur ausgestattet werden. Das bedeutet konkret:

  1. Leerrohr vom Hausanschluss bis in die Wohnung (Mikrorohr min. 7 mm Innen­durchmesser, Biegeradius ≥ 30 mm).
  2. Netzabschluss­punkt (APL) in der Wohnung oder im Hausanschluss­raum — der Ort, an dem der Glasfaser-Anbieter später das Modem anschließt.
  3. Glasfaser-Teilnehmer­anschluss (Gf-TA) in mindestens einer Anschluss­dose pro Wohneinheit (in der Regel im Wohn- oder Arbeitszimmer).
  4. Dokumentations­pflicht — der Errichter muss den Verlege­plan, das Leerrohr und die Dichtheits­prüfung dokumentieren und an den Netzbetreiber übergeben.

In Leverkusen wird die Glasfaser-Pflicht vom NetCologne, der Telekom, von E.ON Highspeed und von Westconnect umgesetzt. Die Anbieter schließen die Hauseinführung in der Vermarktungs­phase kostenlos an — danach fallen die regulären Tiefbaukosten an (siehe Glasfaser-Artikel). Die MSH muss bereits vor dem Betonieren der Bodenplatte installiert sein, sonst ist eine nachträgliche Kernbohrung notwendig.

Wichtig für Bauherren: Auch wenn Sie 2026 noch keinen Glasfaser-Tarif buchen wollen — die gebäudeinterne Infrastruktur muss eingebaut werden, sonst ist der Bauantrag in NRW nicht genehmigungs­fähig. Die Kosten für die Glasfaser-Sparte in der MSH sind mit 180 – 320 € im Vergleich zu späteren Nachrüst­kosten (1.500 – 5.000 €) günstig.

Schnittstellen zu den Versorgern in Leverkusen

In Leverkusen arbeiten bei der Mehrspartenhauseinführung vier Versorger parallel — eine gute Koordination ist das A und O:

VersorgerMediumZuständigkeitAnschluss­antrag
EVL (Energieversorgung Leverkusen)Strom & GasAnschluss bis Hauseinführung, Zähler­platzOnline über evl-gmbh.de oder telefonisch 6–8 Wochen vor Baubeginn
TBL (Technische Betriebe Leverkusen)Trinkwasser & AbwasserHausanschluss bis WasserzählerOnline über tbl-leverkusen.de, 8–10 Wochen Vorlauf
NetCologne / Telekom / E.ON / WestconnectGlasfaserGlasfaser-Hausanschluss, APLüber den jeweiligen Anbieter, 4–12 Wochen Vorlauf je nach Vermarktungs­phase
Bauherr / ArchitektGesamt­koordinationSparten­trassen im Haus, ZählerschrankAbsprache mit Fachplaner TGA

Praxis-Tipp: Beantragen Sie alle vier Anschlüsse parallel und nicht sequenziell — die EVL, TBL und der Telekommunikations­anbieter benötigen jeweils eine eigene Vorlaufzeit. Mit einer gemeinsamen Sparten­planung im Vorfeld können Sie die MSH einmal installieren und alle vier Versorger in einem Tiefbau­termin anschließen. FB Baukonzept koordiniert das im Raum Leverkusen, Köln und Rhein-Wupper aus einer Hand.

Schritt-für-Schritt: So läuft die Mehrspartenhauseinführung in Leverkusen ab

  1. Bauleitplanung & Sparten­anfrage (8–12 Wochen vor Baubeginn) — wir holen die Anschluss­zusagen von EVL, TBL, NetCologne / Telekom ein und legen die Trasse fest.
  2. Festlegung MSH-Position in der Bodenplatte / Kellerwand — Abstimmung mit dem Architekten und Tragwerk­planer, Eintrag in den Schal- und Bewehrungs­plan.
  3. Bestellung des MSH-Sets — geprüft nach DVGW VP 601, mit dem vom Netzbetreiber zugelassenen Fabrikat (in Leverkusen akzeptiert: Doyma, Hauff, Schuck, RMA).
  4. Einbau beim Schalen der Bodenplatte — Befestigung auf der Bewehrung, Ausrichten nach Plan, anschließend Verguss mit Quellbeton.
  5. Nach Erhärten: Dichtheits- und Druckprüfung — Protokoll nach DIN 18322 / DVGW VP 601, Übergabe an EVL / TBL / Telekommunikations­anbieter.
  6. Sparten­verlegung auf dem Grundstück — durch den Netzbetreiber oder durch FB Baukonzept als Tiefbau-Partner.
  7. Hauseinführung Gebäudeinnenseite — Montage Zähler­platz, Hausanschluss­kasten, APL, Wasserzähler.
  8. Inbetriebnahme & Dokumentation — die Versorger nehmen die Anlage in Betrieb, das Protokoll wird Bestandteil der Gebäude­dokumentation.

Im Trockenbau wird die MSH nach dem Innenausbau mit einer Trockenbau-Vorsatzschale verkleidet, die Hauseinführungs­kästen bleiben aber jederzeit zugänglich — wir kennzeichnen die Revisions­öffnungen nach DIN 277.

Häufige Fehler und wie Sie sie vermeiden

Aus unserer Projekterfahrung 2018 bis 2026 in Leverkusen sehen wir bei der Mehrspartenhauseinführung wiederkehrende Probleme:

FehlerFolgeLösung
MSH nicht im Schalplan eingetragenVergessen der Aussparung, nachträgliche Kernbohrung mit Mehrkosten 800 – 1.500 €MSH in Ausführungs­planung (LP 5) zwingend einplanen
Falsche Position der MSHSparten­trassen kollidieren mit tragenden Bauteilen, UmplanungAbstimmung Tragwerk­planer + TGA im Vorfeld
Kein DVGW-ZertifikatEVL / TBL verweigern die Inbetriebnahmenur zugelassene Fabrikate (Doyma, Hauff, Schuck) verwenden
Glasfaser-Sparte fehltGlasfaser-Pflicht nicht erfüllt, Bauantrag-Probleme3. Sparte Glasfaser immer mitbestellen
Kein Strom-Reservespätere Nachrüstung Wallbox / Wärmepumpe erfordert neue Kernbohrung1–2 zusätzliche Strom-Sparten einplanen
Dichtheits­prüfung vergessenNetz­betreiber verweigert AbnahmeProtokoll nach DIN 18322 / DVGW VP 601 zwingend
Einführung in der Sohle statt Bodenplattebei drückendem Wasser dauerhaft undichtDichtflansch nach DIN 18533 W2.1-E verwenden

Häufige Fragen zur Mehrspartenhauseinführung in Leverkusen

Ist eine Mehrspartenhauseinführung Pflicht? Eine direkte landes­rechtliche Pflicht gibt es in NRW nicht, aber die DIN 18322 (VOB/C), die DVGW VP 601 und die Glasfaser-Pflicht NRW machen sie 2026 faktisch zum Standard. EVL und TBL akzeptieren in Leverkusen in der Regel nur geprüfte MSH-Systeme.

Was kostet eine Mehrspartenhauseinführung für ein Einfamilienhaus 2026? Für ein typisches EFH mit vier Sparten (Strom, Wasser, Gas, Glasfaser) liegen die Kosten 2026 in Leverkusen bei 1.800 – 2.800 € inkl. Einbau und Dichtheits­prüfung. Mit zusätzlichen Strom-Reserven (Wallbox, Wärmepumpe) und Glasfaser-3. Sparte sind 2.500 – 3.500 € realistisch.

Kann ich auch vier separate Einzelführungen einbauen? Ja, aber das ist 25–40 % teurer (3.800 – 5.500 €) und bringt vier Schwachstellen in der Kellerwand statt einer. Bei drückendem Wasser (DIN 18533 W2.1-E) ist die Ausführungs­sicherheit deutlich geringer.

Welches Fabrikat wird in Leverkusen akzeptiert? EVL und TBL akzeptieren in der Regel Doyma Quadro-Secura, Hauff Technik HSE und Schuck-Systeme. Für Glasfaser sind Doyma und Langmatz Standard. Die genaue Liste wird vom Netzbetreiber im Anschluss­antrag mitgeteilt.

Brauche ich eine Mehrspartenhauseinführung auch bei Bestandsbauten? Bei einer Kern­sanierung mit Erneuerung der Kellerwand oder der Bodenplatte ist die MSH empfehlenswert, aber nicht zwingend. Bei einer nachträglichen Hauseinführung in eine bestehende Kellerwand (Kernbohrung) ist die MSH als Erdrakete / HDD-Spülbohrung-Variante möglich — sprechen Sie uns gerne an.

Wer koordiniert die vier Versorger? In Eigenregie ist das aufwendig — die Anschluss­anträge laufen getrennt, die Sparten­trassen müssen miteinander abgestimmt werden, und bei der Inbetriebnahme sind vier Termine nötig. FB Baukonzept übernimmt die Sparten­koordination im Raum Leverkusen, Köln und Rhein-Wupper — Sie haben einen Ansprechpartner und einen Inbetriebnahme-Termin.

Was passiert, wenn die Glasfaser-Pflicht nicht eingehalten wird? Der Bauantrag kann in NRW nicht genehmigt werden, wenn die gebäudeinterne passive Telekommunikations­infrastruktur fehlt. Nachträglich kann die fehlende Infrastruktur nur mit hohem Aufwand nachgerüstet werden — die Mehrkosten betragen 1.500 – 5.000 € pro Wohneinheit.


Wenn Sie in Leverkusen einen Neubau planen oder eine Bestands­baumaßnahme mit Erneuerung der Hausanschlüsse vorbereiten, vereinbaren Sie gerne einen kostenlosen Vor-Ort-Termin — wir prüfen die Lage, koordinieren die Anschluss­anträge mit EVL, TBL und den Telekommunikations­anbietern und zeigen Ihnen, welche Mehrsparten­lösung technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Über das Kontaktformular melden wir uns innerhalb von 24 Stunden, oder Sie rufen direkt an: +49 173 1001726.

Hinweis: Alle Kostenangaben sind Nettorichtwerte für 2026 auf Basis von Angeboten aus dem Raum Leverkusen / Rhein-Wupper. Die tatsächlichen Kosten hängen von der Gebäudeklasse, der gewählten MSH-Konfiguration und den Anforderungen der Netzbetreiber ab. Stand: Juni 2026.

Kostenloses Angebot anfordern

Sie planen eine Baumaßnahme? Wir beraten Sie gerne — unverbindlich und kostenlos.

Kontakt aufnehmen

Bau-Tipps, die Geld sparen

Kostenlos. Richtwerte, Förderungen & Praxistipps — 1× im Monat, jederzeit abmeldbar.

© 2026 FB Baukonzept GmbH